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Anschlussfinanzierung: Wann mit der Planung beginnen?

Wann lohnt sich ein Forward‑Darlehen, wann reicht ein regulärer Wechsel? Der Zeitplan für die Anschlussfinanzierung Ihrer Kunden, kompakt erklärt.

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Veröffentlicht am 10. Juni 2026 · Zuletzt aktualisiert am 10. August 2026 · 1 Min. Lesezeit

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AnschlussfinanzierungZinsbindung

Die kurze Antwort: 3 bis 5 Jahre vor Ablauf der Zinsbindung

Für die meisten Anschlussfinanzierungen ist der optimale Planungszeitpunkt 3 bis 5 Jahre vor Ablauf der bestehenden Zinsbindung. Das gibt genug Zeit, um Zinsentwicklungen zu beobachten und gegebenenfalls ein Forward‑Darlehen zu sichern.

Wer erst wenige Monate vor Ablauf der Zinsbindung aktiv wird, verliert Verhandlungsspielraum und ist auf die Konditionen der bestehenden Hausbank angewiesen.

Wann ein Forward‑Darlehen sinnvoll ist

Ein Forward‑Darlehen sichert den heutigen Zinssatz für eine Anschlussfinanzierung, die erst in bis zu 5 Jahren beginnt, gegen einen Zinsaufschlag pro Monat Vorlaufzeit.

Sinnvoll ist das vor allem, wenn steigende Zinsen erwartet werden. Bei erwarteten sinkenden Zinsen kann ein späterer, regulärer Wechsel wirtschaftlicher sein.

Warum ein Bankwechsel oft günstiger ist als das Prolongationsangebot

Viele Bestandsbanken senden rechtzeitig vor Ablauf ein Prolongationsangebot, oft ohne den Vergleich zum aktuellen Marktumfeld. Ein Vergleich über mehrere Produktanbieter deckt regelmäßig günstigere Konditionen auf.

Der Wechsel zu einem neuen Anbieter erfordert etwas mehr Aufwand als die einfache Unterschrift unter das Prolongationsangebot, gleicht das aber über die Laufzeit meist durch niedrigere Zinskosten aus.

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