Veröffentlicht am 01. Juli 2026 · Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 · 1 Min. Lesezeit
Die wichtigsten KfW‑Programme 2026 auf einen Blick
Für Baufinanzierungen sind 2026 vor allem sieben KfW‑Programme relevant: 297 und 298 für klimafreundlichen Neubau, 261 für energetische Sanierung, 134 für Wohneigentum, 159 für altersgerechtes Umbauen sowie 270 und 300 für erneuerbare Energien.
Jedes Programm hat eigene Fördervoraussetzungen, Zinskonditionen und Antragsfristen. Der größte Fehler in der Praxis: Ein Förderantrag wird gestellt, nachdem das Hauptdarlehen bereits läuft, dann ist es meist zu spät.
Klimafreundlicher Neubau: KfW 297 und 298
Beide Programme richten sich an den Neubau energieeffizienter Wohngebäude. Der Unterschied liegt im Förderweg: 297 fördert Gebäude mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG), 298 ohne dieses Siegel, dafür mit etwas geringerer Förderhöhe.
Für Bauherren lohnt sich ein früher Vergleich beider Varianten, da die QNG‑Zertifizierung zusätzliche Planungsanforderungen und Kosten mit sich bringt, die nicht in jedem Fall durch die höhere Förderung aufgewogen werden.
Sanierung: KfW 261
Für die energetische Sanierung zum Effizienzhaus ist KfW 261 das zentrale Programm. Die Förderhöhe richtet sich nach der erreichten Effizienzhaus‑Stufe, je höher die Stufe, desto höher der Tilgungszuschuss.
Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht die Förderung zusätzlich und sollte daher möglichst vor Beantragung vorliegen.
Kombination mit dem Hauptdarlehen
KfW‑Mittel werden nicht direkt an Bauherren ausgezahlt, sondern über die Hausbank durchgeleitet. Der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden, eine nachträgliche Beantragung ist ausgeschlossen.
In der Praxis empfiehlt es sich, die Förderfähigkeit bereits in der Budgetphase zu prüfen, nicht erst nach Auswahl der Hausbank. So lässt sich die Gesamtfinanzierung von Anfang an korrekt strukturieren.
Häufige Fragen
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