HypoSmart
Ratgeber

Tilgungssatz richtig wählen: Wie viel monatlich tilgen?

2 %, 3 % oder mehr, wie sich der anfängliche Tilgungssatz auf Laufzeit und Zinskosten auswirkt und welcher Wert zu welchem Finanzierungsprofil passt.

Zurück zum Ratgeber

Veröffentlicht am 20. Mai 2026 · Zuletzt aktualisiert am 05. August 2026 · 1 Min. Lesezeit

Teilen:LinkedInXWhatsAppXing E-Mail
TilgungBaufinanzierung

Die kurze Antwort: 2 % ist der Mindeststandard, 3–4 % oft sinnvoller

Ein anfänglicher Tilgungssatz von 2 % gilt als Mindeststandard für Baufinanzierungen. Bei aktuellem Zinsniveau führt das jedoch häufig zu Laufzeiten von deutlich über 30 Jahren. Wer es sich leisten kann, fährt mit 3 bis 4 % Anfangstilgung meist wirtschaftlicher.

Je höher die anfängliche Tilgung, desto schneller sinkt die Restschuld, und desto geringer fällt die insgesamt gezahlte Zinssumme über die Laufzeit aus.

Wie sich der Tilgungssatz auf die Laufzeit auswirkt

Bei 2 % Anfangstilgung und einem marktüblichen Zinssatz liegt die Volltilgung häufig erst nach 35 bis 40 Jahren. Bei 3 % verkürzt sich dieser Zeitraum spürbar, bei 4 % nochmals deutlich.

Der genaue Effekt hängt vom individuellen Zinssatz ab, ein Tilgungsrechner mit vollständigem Tilgungsplan zeigt den konkreten Verlauf für den jeweiligen Fall.

Welcher Tilgungssatz zu welchem Profil passt

Für Kapitalanleger, die auf Fremdkapitalquote und steuerliche Effekte optimieren, ist häufig ein niedrigerer Tilgungssatz mit höherer Flexibilität sinnvoll. Für Eigennutzer, die möglichst schuldenfrei in den Ruhestand gehen möchten, empfiehlt sich in der Regel eine höhere Anfangstilgung.

Sondertilgungsrechte sollten unabhängig vom gewählten Tilgungssatz vereinbart werden, um bei finanziellem Spielraum flexibel nachtilgen zu können.

Häufige Fragen

Fragen zu Ihrem Fall?

Sprechen Sie mit uns über Finanzierung, Förderung und Zusammenarbeit als Partner.